{"id":747,"date":"2020-01-24T10:13:51","date_gmt":"2020-01-24T08:13:51","guid":{"rendered":"http:\/\/laenderkenner.de\/?p=747"},"modified":"2020-01-26T14:58:28","modified_gmt":"2020-01-26T12:58:28","slug":"machu-picchu-tipps-fur-den-besuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laenderkenner.de\/index.php\/2020\/01\/machu-picchu-tipps-fur-den-besuch\/","title":{"rendered":"Machu Picchu &#8211; Tipps f\u00fcr den Besuch"},"content":{"rendered":"\n<p>F\u00fcr alle S\u00fcdamerikareisenden geh\u00f6rt ein Ausflug nach Machu Picchu, der ber\u00fchmten Inkafestung, einfach dazu. Allerdings ist die Inkastadt inzwischen so \u00fcberlaufen, dass ein Besuch gut geplant sein will, wenn man den Massen ein bisschen aus dem Weg gehen m\u00f6chte. Entgegen sonstiger Gewohnheiten m\u00f6chte ich hier mal einen echten Reisetipp geben und nicht \u201anur\u2018 eine Geschichte erz\u00e4hlen. <\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt grunds\u00e4tzlich mehrere Varianten, die Stadt der Inkas\nim Tal der K\u00f6nige zu besuchen. Die einfachste ist, man bucht das Ganze von zu\nHause aus bequem im Rahmen einer Pauschalreise \u2013 die Touri-Variante. Oder man\nerwandert die Ruinen \u00fcber den Inkatrail. Das ist sicher die sch\u00f6nste und\neindrucksvollste Variante, da man hier mehrere Tage wandernd unterwegs ist und\nam Ende mit der ber\u00fchmten Ruinenstadt belohnt wird. Und zumindest die ersten Wandertage\nd\u00fcrfte man noch ziemlich allein sein. Allerdings muss man sich f\u00fcr den\nInkatrail sechs Monate vorher anmelden. Spontan ist da nichts zu machen. Die\ndritte Variante ist, dass man von Cusco aus eine Tour nach Machu Picchu bucht \u2013\ndie Backpacker-Variante. Und das ist die, die ich hier beschreiben und\nempfehlen m\u00f6chte. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Wichtigste beim Buchen und Suchen in Cusco ist Zeit. Die\nmuss man haben, denn zwischen den vielen angebotenen Touren muss man eines\nherausfiltern, das es einem erm\u00f6glicht, mehrere Tage \u2013 n\u00e4mlich mindestens drei\n&#8211; unterwegs zu sein. Die meisten Touren sind Eintages- oder Zweitagestouren.\nBei denen f\u00e4hrt man in aller Fr\u00fche in Cusco los, ist gegen zehn oder elf in Machu\nPicchu, hat vier bis f\u00fcnf Stunden in den Ruinen und f\u00e4hrt dann wieder zur\u00fcck\nnach Cusco oder in ein anderes Dorf zum \u00dcbernachten. Macht man dies, erlebt man\ndie Ruinen genau in der Hauptzeit zwischen 10 und 14 Uhr. Die meisten Veranstalter\nwinken aber ab, wenn man sagt, dass man drei oder vier Tage unterwegs sein\nm\u00f6chte. G\u00e4nzlich ohne Tourenanbieter ist es wiederum unm\u00f6glich zu der\nRuinenstadt zu kommen, da man die letzte Etappe nach Aguas Calientes mit einem\nZug fahren muss, und diese Fahrkarten bekommt man einfach nicht zu kaufen. Also\nnimmt man sich am besten einen Tag Zeit, fragt, sucht und bucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Hat man eine Tour gebucht, bekommt man einen Haufen Papiere,\nTickets und Wegbeschreibungen, denn die Fahrt kann unter Umst\u00e4nden so ablaufen\nwie meine. Ich hatte ein Komplettpaket gebucht. Das hie\u00df, ich wurde fr\u00fch um\nsieben in meinem Hostel von einem schwarzen SUV abgeholt und drei Stra\u00dfen\nweiter in einen Hinterhof gefahren, in dem unglaublich viele Menschen, Waren\nund Tiere in kleine Busse stiegen oder verladen wurden. Mein Fahrer sagte\nirgendeinem anderen Fahrer Bescheid, woraufhin in einem \u00fcberf\u00fcllten Bus Platz\ngemacht wurde, damit ich vorne als Beifahrer mitfahren konnte. Ungl\u00e4ubig\nstarrten mich meine Mitfahrer an, denn ich war der einzige Tourist. Und das\nwill was hei\u00dfen in Cusco.<\/p>\n\n\n\n<p>So fuhren wir alsbald einige St\u00fcndchen durch die Berge. Leute\nund H\u00fchner stiegen ein und aus, der Bus hielt an jeder H\u00fctte. Ich sa\u00df irgendwie\n\u00e4ngstlich und ungl\u00e4ubig zwischen den Einheimischen. Allerdings waren alle nett,\nund wir unterhielten uns mit H\u00e4nden, F\u00fc\u00dfen sowie ein bisschen spanisch. In Urubamba\nschlie\u00dflich sollte ich aussteigen, und wie&nbsp;\naus dem Nichts kam aus der Menschenmenge am d\u00f6rflichen Bushalteplatz\neine junge Frau auf mich zu. Sie hatte ein Schild mit meinem Namen in der Hand\nund brachte mich zum n\u00e4chsten Bus, der ein ganz normaler Reisebus war und in\ndem sowohl Einheimische als auch Touristen sa\u00dfen. Nach ein paar St\u00fcndchen hielt\nder Bus in Ollantaytambo. Dort war es einfach, den Bahnhof zu finden, in dem\nman den in den Zug nach Aguas Calientes steigen musste \u2013 immer der Masse nach.\nDer Zug schlie\u00dflich bringt einen dann an den Fu\u00df des Machu Picchu in das\nTouristenst\u00e4dtchen Aguas Calientes. Der Zug ist sehr neu und verf\u00fcgt \u00fcber\nPanoramafenster, durch die man die gesamte Fahrt \u00fcber die atemberaubende\nLandschaft bestaunen kann. Ein kleiner Vorgeschmack auf die eindrucksvollen\nRuinen. Dort angekommen, wurde ich wieder am Bahnhof abgeholt und in ein Hotel\ngef\u00fchrt. Es war sp\u00e4ter Nachmittag, so dass ich mir die kleine Siedlung noch\nanschauen konnte. Allerdings besteht der Ort \u00fcberwiegend aus Hotels,\nRestaurants, einem kleinen Marktplatz und vielen vielen Bussen. Es gab also\nnicht viel zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Abend klopfte es schlie\u00dflich an meiner Zimmert\u00fcr, und\nmein Guide f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag stellte sich vor. Er erkl\u00e4rte mir, wie ich fr\u00fch\nzu den Ruinen hochkomme und dass die F\u00fchrung dort wie gew\u00fcnscht 8 Uhr beginnt.\nWow. Ich war echt beeindruckt \u00fcber die Orga und freute mich auf den n\u00e4chsten\nTag.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn ich hatte noch ein echtes Highlight gebucht \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/laenderkenner.de\/index.php\/2020\/01\/huayna-picchu-machu-picchu-tipps-und-tricks-teil-2\/\">Weiter gehts im zweiten Teil&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr alle S\u00fcdamerikareisenden geh\u00f6rt ein Ausflug nach Machu Picchu, der ber\u00fchmten Inkafestung, einfach dazu. 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