Ausblick, Martin Große

Die goldenen Regeln des Wanderns

Wandern ist schön. Diese Erfahrung habe ich auf dem Kungsleden – einem der bekanntesten Fernwanderwege Europas gemacht. Für mich war diese Wanderung die erste mehrtägige Wanderung meines Lebens. Inspiriert von Bear Grylls und mit dem Vorsatz zum neuen Jahr „mehr draußen sein“ wanderte ich 14 Tage durch die schwedische Wildnis. Für passionierte Wanderer dürften diese goldenen Regeln des Wanderns ein alter Hut sein. Wer Anfänger ist wie ich, dem empfehle ich die Lektüre –  auch wenn nicht alles so ernst zu nehmen ist 🙂

Regel #I    Wenn es nach Regen aussieht, dann regnet es auch.

Regel #II    Der letzte Kilometer ist der immer der längste.

Regel #III    Egal wie Du Deinen Rucksack packst, das was Du suchst, ist immer ganz unten.

Regel #IV    Hinter der nächsten Biegung kommt noch keine Hütte.

Regel #V    Die kürzesten Etappen sind die schwersten, denn auch dein innerer Schweinehund, weiß, dass die Etappen kurz sind.

Regel #VI    Wenn ich eine lange Pause mache, komme ich danach nicht mehr in die Gänge.

Regel #VII    Bei Regen und Schnee ist Ok in der Hütte zu bleiben.

Regel #VIII    Der Begriff Adventure-Food bekommt beim Chili con carne eine völlig neue Bedeutung. Es sieht wie Kotze, es riecht wie Kotze und es schmeckt wie….

Regel #IX    Eine kurze leichte Etappe mit einer kurzen schweren Etappe zu verbinden ist eine anstrengende Idee. 

Regel #X    Wer Spaß haben will, muss auch Spaß machen.

Regel #XI    Ein Moskitonetz fürs Gesicht kostet drei Euro und es wiegt fast nichts. Kauf es bevor du bereit ist das Zehnfache zu bezahlen.

Regel #XII    Wer langsamer läuft, hat mehr von der Aussicht.

Regel #XIII    Die beste Regel ist, es gibt keine Regel.

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